Freistaat Thüringen

Freistaat ThüringenNach der politischen Wende in der DDR wurde das Land Thüringen mit dem Ländereinführungsgesetz vom 22. Juli 1990 mit Wirkung zum 14. Oktober 1990, 11 Tage nach der deutschen Wiedervereinigung, aus den Bezirken Erfurt, Gera und Suhl sowie unter Einbeziehung der Kreise Altenburg, Artern und Schmölln wieder gebildet. In Anlehnung an den Bundesstaat in der Weimarer Republik nannte es sich “Freistaat Thüringen“. Landeshauptstadt wurde diesmal Erfurt. 1992 wurden einige Gemeinden des früheren Bezirkes Gera sächsisch.

 

Auf einer Sitzung auf der Wartburg am 25. Oktober 1993 verabschiedete der Thüringer Landtag eine neue Verfassung, die am 16. Oktober 1994 durch eine Volksabstimmung angenommen wurde.

 

Seit den ersten freien Landtagswahlen war lange die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) Regierungspartei, dabei von 1990 bis 1994 in einer Koalition mit der FDP und von 1994 bis 1999 in einer Großen Koalition mit der SPD. Ministerpräsidenten waren 1990 bis 1992 Josef Duchač, von 1992 bis 2003 Bernhard Vogel, von 2003 bis 2009 Dieter Althaus (CDU), von 2009 bis 2014 Christine Lieberknecht (CDU). Nach den Landtagswahlen im Jahr 2014 wurde Bodo Ramelow zum neuen Ministerpräsidenten der Koalitionsregierung von „Die Linke“, „SPD“ und „Bündnis 90/ Die Grünen“ gewählt. Damit stellt die Partei „Die Linke“ das erste Mal in der Geschichte Deutschlands einen Ministerpräsidenten.
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